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Pflegehinweise für Kopfbedeckungen Pflegehinweise für Hüte von Hutstübele

Auf dieser Seite finden Sie Pflegehinweise für Kopfbedeckungen

Hüte aus Haarfilz

Filzhüte reinigt man am besten trocken mit einer relativ festen Kleiderbürste. Besonders gut eignen sich hierbei sogenannte Rosshaarbürsten. Den Filz bürstet man immer gegen den Uhrzeigersinn.

Achtung: Sorgen Sie dafür, dass die Bürste sauber und frei von Fuseln ist, verwenden Sie nach Möglichkeit eine helle Bürste für helle Filze und eine dunkle/schwarze Borsten für dunkle Filze. Trocknen Sie Ihren Hut niemals an warmen Quellen wie z. B. einem Heizkörper oder einem Fön. Hängen Sie den nassen Hut so an die Garderobe (o. ä.), dass er schön in seiner Ursprungsform trocknen kann.

Der Hut kann je nach Verarbeitung und je nach Feuchtigkeit etwas einlaufen. Lassen Sie ihn in diesem Fall in einem Fachgeschäft dehnen.

"Vergessen" Sie Ihren Hut auch niemals im Auto auf der Hutablage oder gar am Armaturenbrett - die Hitze schadet dem Filz. Löcher im Filz kann man leider nicht reparieren. Hartnäckige Flecken in der Trockenreinigung behandeln lassen.

Wie bei allen Kopfbedeckungen empfehlen wir, diesen vor dem ersten Tragen mit einem Imprägnierungsspray zu behandeln. Dies fördert die Wasserbeständigkeit und verhindert das Eindringen von hartnäckigen Schmutzpartikeln. Weitere Infos dazu entnehmen Sie bitte den Angaben des jeweiligen Imprägnierungssprays (wir empfehlen die Imprägnierung von COLLONIL).

FILZHÜTE

Hüte aus Leder

Bei Leder unterscheidet man grundsätzlich zwischen Glattleder und Rauhleder bzw. Nabukleder. Letzteres ist etwas delikater, d. h. empfindlicher. Glattleder ist i. d. R. robuster und auch bis zu einem gewissen Grad wasserabweisend. Flecken setzen sich weniger leicht fest als bei Rauhleder und wenn, lassen sie sich auch leichter entfernen.

Auch hier gilt: Niemals auf die Heizung o. ä. Hitzequellen legen, nicht im Auto in der Sonne vergessen, sonst wird das Leder hart und bleicht aus. Bei groben Verschmutzungen empfehlen wir eine entsprechend spezialisierte Trockenreinigung aufzusuchen.

LEDERHÜTE

Hüte aus Stroh

Strohhüte sind je nach Art des Strohs mal mehr, mal weniger empfindlich. Stroh sollte grundsätzlich nicht gebogen oder gar geknickt werden, da ansonsten die Halme brechen können. Besonders im Kopfbereich (wo man den Hut hält/angreift) sollte wenig Druck ausgeübt werden. Ausnahmen bieten Strohhüte aus z. B. Raffia oder Seegras, neuerdings auch Strohähnliches Material aus Papier (sehr beliebt bei Panamahut Imitaten).

Es ist grundsätzlich sehr schwierig, Strohhüte zu reinigen und es kommt auch immer auf die Intensität der Verunreinigung an, von daher sind unsere Tipps hierfür rein indikativer Natur und ohne Gewähr. Sie könnten aber (vorsichtig) probieren, die Flecken mit einem (weissen bzw. nicht gefärbten) feuchten Baumwolltuch, möglichst unter Zugabe von heißem Dampf (z. B. von einem Dampf-Bügeleisen) die Flecken zu lösen bzw. abzuwischen. Mit heißem Dampf erreicht man z. T. sehr gute Ergebnisse. Eventuell probieren Sie vorher an einer verdeckten Stelle des Hutes oder auch der Innenseite, wie das Material auf die Feuchtigkeit bzw. den Wasserdampf und das verwendete Tuch reagiert. Hartnäckige Flecken lassen sich bei Strohhüten nur bedingt entfernen, dafür sind sie meist hitzeresistent und manchmal sogar leicht wasserabweisend. Dennoch sollte man mit ihnen nicht im Regen laufen. Leichte Flecken (z. B. Schweissränder) mit einem feuchten Tuch abwischen

STROHÜTE

Hüte aus Stoff

Bei Stoffhüten folgen Sie bitte der jeweiligen Pflegeanleitung, die Sie an der jeweiligen Kopfbedeckung finden. Stoffe sind so unterschiedlich, so dass hier keine pauschale Empfehlung abgegeben werden kann

STOFFHÜTE

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